Kinder- und Jugendsport: „Eine Woche Tanzen, Turnen, Spielen“
In der fünften Woche der Sommerferien startete wieder unser Tanz- und Turncamp, und auch dieses Mal hatten sich einige interessierte Kinder angemeldet. Am ersten Tag fanden sich dann 16 Kinder in der Halle ein, in diesem Jahr auch zum ersten Mal ein Junge. Ich begrüßte alle Kinder und in einer kurzen Runde stellten sich jeder einmal kurz vor, Mit Namen, Alter Hobbies und Schule.
Wir begannen mit dem Stoptanz und ein paar Laufspielen um die Namen kennenzulernen.
Die Dyn-Air -Kissen stellten den Kindern schon eine kleine Herausforderung mit den Aufgaben, die sie von mir bekamen.
Balance war gefragt, als die Kinder dann alle auf der Bank standen und sich der Größe nach aufstellen sollten. Um einander herumgehen, nach Möglichkeit, ohne von der Bank zu gehen, das funktionierte sehr gut, und dann gab es die zweite Aufgabe dazu sich, nach dem Alphabet nebeneinander aufzustellen. Auch die Aufgabe meisterten die Kinder gut.
Die Kinder stellten sich dann in Paaren auf, um mit mir eine Satelliten- Aerobic zu machen. Wie ein Satellit sendet das eine Kind an das ihm gegenüberstehende Kind die Aerobic-Übungen, die ich vorne vormachte.
Ein großes Highlight bei Kindern, sind in der Regel die großen Bälle, die holten wir dann für jeden in die Halle und ich gab ein paar Minuten, um ihnen Zeit zu geben, mit den Bällen etwas zu spielen und auszuprobieren.
Danach trommelten wir, ausgerüstet mit zwei kurzen Hölzern einige Minuten mit kräftigen Schlägen auf den Ball herum. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir hintereinander in einer bestimmten Reihenfolge auch ausprobierten.
Nach dem ganzen Lärm mit den Bällen, wurden wir leise und es gab für jeden eine Massage mit dem Ball, die Kinder gingen wieder paarweise zusammen und jede/r massierte den /die Partner /Partnerin mit dem dicken Ball. Was alle als angenehm empfanden,
Mit Trinkpausen und einem Snack zwischendurch waren schnell die ersten Stunden vorbei und ich holte für alle die Pedalos und die Stelzen in die Halle, die sie dann ausprobierten, einige konnten es schon sehr gut andere probierten es zum ersten Mal und ließen sich helfen, auch gegenseitig wurde hier geholfen.
So unterhaltsam, wie die großen Bälle sind, so machen auch die kleinen Bälle wieder Spaß, mit den Schwungtuch wurden sie wild durch die Halle gejagt.
Dann haben wir noch weitere Spiele mit dem Schwungtuch gemacht, die Stelzen und Pedalos wurden immer mal wieder ausprobiert. Und es gab immer mehr mutige Kinder, die es probierten.
Als Abschluss machten wir den „Sandwich“ mit zwei dicken Matten und es gab nochmal viel Gelächter und Spaß zum Ende des ersten Tages.
Am zweiten Tag stand das Turnen auf dem Programm, Katharina war da für den Ablauf zuständig, die ersten Aufgaben, waren das Aufwärmen mit Laufen und Hüpfen und dann Dehn- und Kraftübungen.
Auf zwei langen Bodenläufern ging es in zwei Gruppen mit einfachen Übungen los.
Spinne, Raupe, Strecksprung. Für die zwei Bänke die parallel danebenstanden gab Katharina weitere Aufgaben. Drüber Laufen, Hockwende, Schritte mit Abspreizen des Beines nach vorne und hinten.
Danach wurde die Gruppe aufgeteilt, ein Teil ging an den Balken unter der Betreuung von Hanna Reinzhagen. Der andere Teil blieb bei Katharina am Boden. Hier wurden einfache Elemente geübt und ausprobiert.
Mit einem Spiel, ähnlich wie „ich packe meine Koffer“ an Balken und Boden,
und einem Laufspiel, beendete Katharina den zweiten Tag.
Heute wird getanzt, so ging es am dritten Tag los, mit Hanna Jochheim und Marina Dirks,
und viel Schwung ging es in den diesen Tag. Marina begann mit einen einfachen Kennlernspiel, zum dem jede/r seine/ Ihren Namen sagte und eine Bewegung machte, Die Gruppe grüßte mit einem fröhlichen „Guten Morgen“ dem Namen des Kindes und der Bewegung, die es vorgemacht hat. Der immer beliebte Stoptanz folgte mit einer bunten Mischung aus Koordinations – und verschiedenen Bewegungsaufgaben.
In der anschließenden Aerobic zum Aufwärmen machte Marina schon einige Bewegungen , die sie im nachfolgenden Tanz auch mit eingebaut hatte.
Stück für Stück erklärte Marina in netter und freundlicher Art den Kindern, die einzelnen Choreografie -Teile gemeinsam mit ihrer Helferin Hanna und sie wurden Stück für Stück geübt und hintereinander gebaut. Auch die Frage, „was ist eine Choreografie“ beantwortet Marina gerne.
Nachdem der Tanz fast zusammengestellt war, wollte sie das die Kinder noch Ihren eigenen Anteil an Übungen mit einbauten, dazu gingen wir erstmal auf den Boden, und Marina machte mit den Kindern einfache Dehnübungen, die auch für das Einüben eines eventuellen Schlussbildes wichtig wären.
In Kleingruppen von vier Kinden stellten sie eine Kombination von 8 Takten zusammen, die dann mit in den Tanz eingebaut wurde.
Danach wurde alles dann einmal hintereinander gesetzt und es gab ein großartiges Bild.
Der Snack, den es zwischendurch wieder gab, war schnell verputzt.
Auf Wunsch der Kinder wurden noch einmal die Pedalos und die Stelzen herausgeholt und die dicke Matte. Darauf wurde noch einmal der „Sandwich“ zum Abschluss gewünscht.
Mit dem Ausblick auf den nächsten Tag verabschiedeten wir uns bei Hanna und Marina und es gab von den Kindern einen großen Applaus.
Den Donnerstagvormittag begann noch mal mit Tanzen, Hanna hatte sich einen Line Dance ausgedacht.
Schon warm getanzt ging es im zweiten Teil des Vormittages noch einmal mit Turne weiter, nachdem Am Dienstag nur Balken und Boden geturnt wurde, stand heute dann Sprung und Reck auf dem Programm. Einfache Element wie Aufschwung, Umschwung und Unterschwung wurden geübt, Katharina hatte die Stationen so aufgebaut, dass die Kinder allein und mit Hilfestellung, die oben genannten Übungen turnen konnten.
Oder einfache Vorübungen, wie zum Beispiel den Absprung vom Sprungbrett. Die mutigen trauten sich auch den Handstandüberschlag am Mattenberg.
Da nicht alle so lange an den einzelnen Geräten turnen wollten holte ich noch einmal zum Ende des Vormittages die Stelzen und die Pedalos heraus.
Den letzten Vormittag führte Meike Sieberger durch das Programm, sie hatte sich einige Spiele ausgedacht.
Werfen und Bewegungen mit den Chiffontüchern. Balance und Koordination beim Insellaufen. Schnell ging 2,5 Stunden vorbei und wir sammelten uns gegen 11.30, um gemeinsam zum obligatorischen Eisessen zu gehen.
Gegen 12.30 Uhr waren wir wieder an der Halle und es warteten schon die ersten Mütter,
die Kinder, die noch mit in die Halle kamen, wollten noch einmal an die Ringe und die letzten Kinder probierten noch einmal die Stelzen aus.
Mit einer lauten Rakete verabschiedeten wir uns von den Kindern und wünschten noch eine schöne Ferienwoche.
Ich bedanke mich bei allen Übungsleiterinnen und Helferinnen, die in den Tagen mit mir die Kinder betreut haben.
Gerne im nächsten Jahr wieder.
[Gabi Büdenbender]




