„Selbst der Regen konnte uns die Stimmung beim `28. Großfeld-Turnier´ nicht vermiesen!“
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Fast wochenlang nur Sonnenschein und (hoch)sommerliche Temperaturen und dann das: stundenlanger und fast andauernder Landregen. Aber das sollte uns die Stimmung auf der Jahnkampfbahn beim diesjährigen „28 Großfeld-Turnier“ nicht vermiesen. Denn die Resonanz war sogar größer als im letzten Jahr. Nicht nur dass wir mit acht Mannschaften die maximale Anzahl an Teilnehmern hatten und niemand kurzfristig ob des Wetters abgesagt hatte, nein, auch die Tribüne war sehr gut gefüllt.
Was wieder einmal beweist, dass der Bergische sich mit ein „paar (vielen) Regentropfen“ durchaus arrangieren kann und dabei durchaus richtig viel Spaß haben kann. Fast 400 Zuschauer und Aktive waren zur Spitzenzeit auf der altehrwürdigen Jahnkampfbahn zu Besuch. Auch viele ältere Mitbürger, die selbst noch die aktive Feldhandballzeit erlebt haben, schauten gerne auch mal etwas länger vorbei. Und Ihnen wurde die komplette Spannbreite das Feld-Handballs geboten: spannende Duelle, technische Raffinessen und natürlich auch allerlei, wir nennen es mal „Slapstick-Einlagen“, aufgrund des sehr nassen und somit glitschigen Naturrasen.
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Passend zum 100-jährigen Jubiläum:
„Der WMTV erkämpft sich gegen den OTV den Turniersieg!“
Im letzten Jahr wurden sie noch erster, aber in diesem Jahr mussten sich sie sich nach einem packenden und bis zur letzten Sekunde spannenden Finale dem WMTV Solingen I geschlagen geben; gemeint ist der Ohligser TV.
Ohne Niederlage, aber mit einem Unentschieden in der Vorrunde gegen die SG Langenfeld, konnte der WMTV Solingen I einen fast „sauberen“ Start-Ziel-Sieg einfahren. Allerdings mussten sich die Wald-Merscheider im Endspiel gehörig anstrengen. Denn das Team vom Ohligser TV wollte unbedingt den Titel verteidigen und war dementsprechend ein würdiger und ebenbürtiger Finalteilnehmer.
Den dritten Platz konnte sich in diesem Jahr das Team der SG Langenfeld sichern, welche sich im „kleinen Finale“ gegen das Mannschaft um Guido Rohn durchsetzen konnten. Nach absolvierter Spielzeit hieß es hier gegen die Spochtvögel 3:5 für die SGL.
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Hier eine Übersicht der kpl. Platzierungen:
- WMTV Solingen I
- Ohligser TV
- SG Langenfeld
- Spochtvögel
- Solinger TB
- DJK Saxonia Dortmund
- WMTV Solingen II
- HSG Vfl Solingen/Burg
Gespielt wurde nach Feldhandball-Regeln, also mit 10 Feldspielern, einem Torwart und komplett über das gesamte Fußballfeld – alles in Anlehnung an die großen Zeiten der Solinger „Ohios“, welche damals, vor genau 60 Jahren, „Deutscher-Feldhandball-Meister 1965“ wurden.
Gerade die Unterteilung des gesamten Fußballfeldes in besondere Zonen und das erlaubte, mehrmalige Prellen auf dem Rasen, sorgten immer wieder für kuriose und somit in der heutigen (Handball)-Welt nicht mehr alltäglichen Situationen.
Auch die vor Jahren schon getroffene Endscheidung das auch Frauen in die Teams mit eingebunden werden dürfen, erwies sich auch in diesem Jahr als „Volltreffer“. Denn auch diese duften sich mehrmals in die Torschützenlisten eintragen und trugen so zur weiteren Attraktivität dieser fast „vergessenen Sportart“ bei.
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Der gesellige Aspekt wurde niemals vernachlässigt
Besonders der gesellige Aspekt wurde an diesem Tage nicht außer Acht gelassen. Denn dieses Turnier hat, wie auch das Traditionelle (Kleinfeld)-Turnier um das „Geschmiedete Turnierschwert“ der Sportkollegen der TG Burg (HSG VFL Solingen / Burg), nicht nur einen sportlichen Charakter, sondern „Man(n) und auch Frau“ traf sich eben.
Denn die Spielpausen wurden wieder von den Akteuren (und zahlreichen Gästen) zu dem einen oder anderen ausgiebigen Plausch genutzt, meistens unter Einbeziehung des einen oder anderen (Kalt-)Getränkes. So waren nicht nur Akteure und Verantwortliche der teilnehmenden Mannschaften vor Ort, auch der eine oder andere Kollege aus der Handballwelt schaute mal kürzer, oder auch mal länger, bei uns im Walder Stadion vorbei.
Sportlich wurde den Gästen und Zuschauern auch wieder einiges geboten. Gerade die Feldhandball-Regeln mit ihren besonderen Herausforderungen, wie z.B. 10 Feldspielern, die Unterteilung des gesamten Fußballfeldes in besondere Zonen und das erlaubte, mehrmalige Prellen auf dem Rasen, sorgten immer wieder für kuriose und somit in der heutigen (Handball)-Welt nicht mehr alltäglichen Situationen.
Alles in allem war die 28. Ausgabe des „Großfeld-Handball-Turniers“ ein voller Erfolg und wird mit Sicherheit im kommenden Jahr auch wieder (s)eine Fortsetzung finden.
[Daniel Konrad]





