Kinder und Jugend: Ruhe bewahren – Vortrag über 1.Hilfe bei kleinen Kindern

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Am 24.03. gab es bei uns einen Vortrag zur 1. Hilfe bei kleinen Kindern und Säuglingen.

Zehn Eltern und auch zwei Großeltern fanden sich an dem Abend in der Geschäftsstelle des WMTV ein, um den Worten von Herbert Wiets einem Rettungssanitäter zu folgen.

Nach einer kurzen Vorstellung von ihm ging es mit den einzelnen Themen zur 1.Hilfe bei Kindern los. Mit den einfachen Stürzen, die jedem kleinen Kind immer mal wieder passieren und in der Regel auch nicht schlimm sind, begann Herbert seinen Vortrag.

Bei allem betonte er auch immer wieder, wie wichtig die Rolle der Eltern bei einer Verletzung des eigenen Kindes ist, RUHE BEWAHREN!!!!!; auch wenn es schwerfällt.

Er zeigte und schilderte, wie die Eltern in den einzelnen Situationen am besten reagieren.

Herbert hat mit seinem Vortrag, das Leben und Agieren eines kleinen Kindes nachvollzogen, dass mit dem Krabbeln und dem Ziel die Wohnung zu erkunden auch in die Küche kommt, dort birgt der Herd die Gefahr von Verbrennungen und Verbrühungen, durch Töpfe auf dem Herd, ebenso wie die Vergiftungsgefahr durch Spülmittel. Neben den Hinweisen auf die Gefahrenquellen gab Herbert aber auch Tipps, wie man gefährliche Situationen vermeiden kann.  Dazu schilderte er auch aus Situationen, die er im Einsatz erlebt hat.  Um das ein oder andere zu verdeutlichen.

Mit den Geschichten erzeugt er bei den Eltern oft ein Schmunzeln und zum Teil auch Gelächter, was aber doch die Angst davor nahm, etwas falsch zu machen.

Die Erkundungstour wird größer und die neugierig schauen die Kleinen auch gerne nach, was alles noch so auf dem Tisch liegt,

Wo komme ich mit meinem Händchen denn noch dran, was ist das da alles???

Bei den Hinweisen auf die Prophylaxe hat Herbert auch die Großeltern mit einbezogen.

Der Sommer kommt bald und auch die Grillsaison, daher hier Hinweise und Tipps, wie ein Unfall vermieden werden. Dazu gab es auch beim Thema Grillen zum Umgang mit Insektenstichen.

Fragen der Eltern gab es bei Thema Erkrankungen, wie Krämpfe bei Fieber oder ähnlichem. Diese wurden gut und klar beantwortet.

Und immer mal wieder der Hinweis „RUHE BEWAHREN“,

Aufmerksam schauten die Eltern dann auch noch zu, wie Beatmung und Reanimation bei kleinen Kindern durchgeführt werden.  Dazu hatte Herbert zwei Puppen mitgebracht in Größe von einem Säugling und eine Puppe, wie ein Kleinkind, daran zeigte Herbert, wie sie Beatmung bzw. Reanimation durchgeführt wird.

Nach Beantwortung aller Fragen beendeten wir den Abend.

Vielen Dank, Herbert für den Vortrag und Danke auch an die anwesenden Eltern, die hoffentlich mit ein paar guten Tipps und Hinweisen nach Hause gegangen sind.

Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung, dass wir von all den vielen Hinweisen zu 1. Hilfe. Hoffentlich nie viel einsetzen müssen.

[Gabi Büdenbender]